Meditation mit Meister Eckarts „Gottesgeburt im Seelengrund“

Meditation mit Meister Eckarts „Gottesgeburt im Seelengrund“

Der Schöpfer – Tropfenbild von Wasser, das auf der Fotographie eines Schwarzen Loches im Kosmos gestanden hat

Die Gottesgeburt in der menschlichen Seele, im Seelengrund, ist ein Schwerpunkt in den Predigten von Meister Eckart. Als hochspiritueller Mystiker verfügt er über tiefe und weitreichende Erkenntnisse in dem Sich-Verbinden mit dem Schöpfer im Gebet und in der meditativen Versenkung. Von diesen Erkenntnissen berichtete er den Hörern und Lesern seiner Predigten, um sie so näher an das Mysterium des Menschseins heran zu führen.

Eine spirituelle Entwicklung, zu der auch die Gesunderhaltung des Körpers und eine Verlangsamung des Alterns gehören, vollzieht sich am schnellsten, wenn sie in Verbindung mit dem Schöpfer erfolgt. Dann wird in der Meditation die meiste feinstoffliche Energie angesammelt, die auch anderen Zwecken als der spirituellen Entwicklung dienen kann. Eine Verbindung mit dem Schöpfer kann auf unterschiedliche Weise eingegangen werden. Sie ist dann am wirkungsvollsten, wenn sie auf die Weise erfolgt, die Meister Eckhart als die „Gottesgeburt im Seelengrund“ bezeichnet. Der Seelengrund ist dabei das Göttliche in der Menschenseele. Die „Gottesgeburt im Seelengrund“ ist demnach ein spezieller sehr tiefreichender Meditationszustand. Er kann von spirituell Fortgeschrittenen durch Einsicht oder/und das Streben danach und Bitten darum erlangt werden.

Die Gottesgeburt im Seelengrund wurde vom damaligen Papst vor knapp 700 Jahren als häretisch und Teufelssaat bezeichnet. Als häretisch wurde auch die Feststellung Meister Eckarts bezeichnet, dass das Göttliche in der Menschenseele vom Schöpfer gezeugt und nicht erschaffen wurde. Die Unterscheidung ist kein Wortspiel, sondern von großer Tragweite. Vorher und anderswo wusste man durchaus, dass  das Göttliche im Menschen nicht erschaffen, sondern ebenso wie der Schöpfer selber göttlich ist. Im Westen aber hatte man die Lehren des Thomas von Aquin übernommen, der als Philosoph und Kirchenlehrer ein analytischer Denker war, aber im Gegensatz zu Meister Eckhart über keine mystischen Erkenntnisse der Wahrheit verfügte. Thomas von Aquin wurde geschätzt, weil sich seine Lehren dazu gut eigneten, um sie den Lehren entgegen zu stellen, von denen Theologen aus oft durchsichtigen Gründen der Auffassung waren, dass sie Irrlehren darstellten.

Das wurde ja nun auch von einer stattlichen Anzahl der Aussagen von Meister Eckarts behauptet.  Wie konnte Meister Eckhart nun derart ins Abseits geraten? Der Autor sieht hierfür hauptsächlich zwei Gründe. Um die Hörer aufzurütteln   und dazu zu bringen, sich mit seinen Erkenntnissen zu beschäftigen und sich ihnen anzunähern, verwendete er oft überspitzte Formulierungen und zog gewagte Gleichnisse heran. Das ist der eine Grund. Der zweite wiegt schwerer. Als Mystiker erkannte Meister Eckhart  viele das Mysterium  des Menschseins  und dessen Stellung im Kosmos betreffende Wahrheiten, die er den Menschen vermitteln wollte, weil er sie als sehr bedeutsam für das geistige Leben erkannt hatte. Dass sie den gängigen Lehrmeinungen der Theologen entgegenstanden, nahm er dabei in Kauf.

Es folgen Tropfenbilder von Meister Eckhart, der Gottesgeburt in Meditierenden und andere. Einige davon wurden dem Buch des Autors „Unfassbar: Tropfen-Bilder enthüllen Vergangenheit und Gegenwart“ entnommen.

Meister Eckhart, Mystiker und Philosoph

Meister Eckhart betend

Meister Eckhart als Philosoph

Meister Eckhart als Mystiker im Taborlicht; sein großes klares Auge blickt hinter die Schleier der Unwissenheit

 

Es folgen fünf Tropfenbilder von Wasser, das auf der Stirn und darüber des Tropfenbildes von „Meister Eckhart im Taborlicht“ gestanden hat:

Meister Eckhart im Meditationszustand der „Gottes-Geburt im Seelengrund“ (das Gesichtsprofil des Schöpfers in seinem Kopf)

Der Schöpfer, erkennbar an seiner unendlichen Energie und großen Harmonie – Meister Eckhart sieht ihn an vielen Orten

Der Schöpfer im Blumenmeer

Der Mystiker Heinrich Seuse, Schüler von Meister Eckhart, in tiefer Meditation

Kölner Begine  im Meditationszustand der „Gottes-Geburt im Seelengrund“ (Profil des Schöpfers im Kopf oben weiß umrahmt)

Die folgenden Tropfenbilder stammen von Wasser, das auf dem Foto einer Person stand, das ihn zeigt, als dieser sich im Meditationszustand der „Gottes-Geburt im Seelengrund“ befand:

Meditierender im Meditationszustand der „Gottes-Geburt im Seelengrund“

Meditierender im Meditationszustand der „Gottes-Geburt im Seelengrund“

Meditierender im Meditationszustand der „Gottes-Geburt im Seelengrund“; große Energie-Ströme gehen in ihn hinein

Wotan,  der germanische Göttervater im Meditationszustand der „Gottesgeburt im Seelengrund“ (der strahlende Stern in seinem Kopf), Mitte rechts klein der Rabe Hugin

Resonanz bei diesem Tropfenbild nur auf Wotan, nicht die geringste auf Wodan oder Odin – dies sollte etwas darüber verraten, in welcher Gegend bzw. bei welchem Volksstamm der germanische Göttervater in diesem Fall verehrt wurde

Der Rabe Hugin (Gedanke) vergrößert; er fliegt über die Erde (Midgard) und bringt Informationen zu Wotan

Shiva im Meditationszustand der „Gottes-Geburt im Seelengrund“

Hochrangiger Dämon, der Jesus die Reichtümer der Welt versprach, als dieser in der Wüste fastete; auch er gehört zur Schöpfung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.